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DMB Europa-Winter-Tour 2010 – II. Teil

April 13, 2010 in DMB in Europa, Konzertreviews von BrettiMatthews

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Fortsetzung von DMB Europa-Winter-Tour 2010 – I. Teil

Die Zuschauer
Natürlich waren auch viele Amerikaner da, teils in Europa lebende, teils echte Dave-Heads, die über den Teich kamen, um DMB mal aus nächster Nähe in „intimate, small venues“ sehen zu können. Aber auch die europäischen Long-time Fans waren ebenso da, wie Neulinge aller Alterklassen. Wie schreib die Süddeutsche Zeitung sinngemäß nach der München-Show: Demoskopen wären froh gewesen, man hätte gut Meinungsumfragen machen können, das Publikum war hervorragend durchmischt.

In Wien waren auch gerade viele aus Osteuropa, die bislang auch keine Chance hatten, DMB live zu sehen. Doch Stefan twitterte, dass er gerne auch mal nach Polen möchte.

Die Zuschauer-Zahlen (geschätzt, nach Fan-Eindrücken)
Nach Fan-Berichten und dem, was man an Infos findet, waren wohl insgesamt rund 80.000 Zuschauer bei den 18 Konzerten, ein Schnitt von rund 4400. Gut, in Amerika brauchen DMB dafür weniger Konzerte, aber sie sind in Europa ja so zu sagen wieder in den Anfangszeiten, und auch in Amerika traten sie teilweise noch 1995 vor wenig Zuschauern auf, wie beispielsweise in Austin (Texas), vor 2799.

Die Hallen in Wien und Skandinavien waren als erste ausverkauft, aber auch nicht so überdimensioniert wie manche über dem Kanal, in Antwerpen oder in Italien. Die Hallen in Deutschland waren erfreulicherweise sehr gut gefüllt, in München und Frankfurt gab es noch Stehplätze an der Abendkasse, aber es war voll. Warum das Management an einem Montag eine 8000 Leute fassende Halle in Antwerpen anmietete, bleibt ein Rätsel. Halbvolle Hallen taten aber der Spielfreude und der Stimmung keinen Abbruch.

Hier eine zusammengetragene Übersicht ohne Anspruch, offizielle Zahlen wider zu geben:
Hamburg – 3000 CCH Saal 1 – voll
Berlin – 3500 Tempodrom – voll
Wien – 3600 Gasometer B – ausverkauft
München – 5000 Zenith – Kap.: 6,000
Mailand – 4500 Palasharp – Kap.: 7000-8000
Rom – 5000 PalaLottomatica – Kap.: 8000-9000
Padua – ??? PalaSport San Lazzaro – Kap.: 4000+
Köln – 4000 Palladium – voll
Antwerpen 2000 Lotto Arena – Kap.: 8000 (Bühne verschoben)
Amsterdam – 5000 Heineken Music Hall – Kap.: 5500
Frankfurt – 4000 Jahrhunderthalle – 4800 (Stehplätze waren noch da)
London – 18000 The O2 – 23000 (oberster Rang war verhangen)
Manchester – 3500 Apollo – voll
Dublin – 5000 The O2 – Kap.: 9500 (viele Sitzplätze verhangen)
Glasgow – 2000 Clyde Auditorium – Kap.: 3500
Birmingham – 2000 The O2 Academy – Kap.: 3000
Kopenhagen – 2000 Falkoner Salen – ausverkauft
Stockhom – 3500 Fryhuset – ausverkauft

Die Vorbands:
Es gab zwei Vorbands auf dieser Tour: Lay Low eröffnete die Abende in Skandinavien und Alberta Cross die anderen, einzig in Birmingham gab es keine Vorband.
Alberta Cross waren bereits 2009 Vorband in Europa und werden als „one of my favorites“ von Dave gepusht, wohl auch, weil sie auf seinem ATO-Label sind, oder sind sie deshalb auf seinem ATO-Label?

Die Opener/Die Zugaben
Elf verschiedene Songs wurden als „erstes Lied“ gespielt – dies bei 18 Konzerten – für Spannung zu Beginn war also gesorgt.
Am öftesten als Zugabe wurde „Baby Blue“ gespielt, solo von Dave auf einer kleinen Gitarre, damit „er größer wirke“ (O-Ton DM), dazu 4-mal das „verschwesterte“ Lied „Sister“.

Die Ticket-Preise
Für rund 50 bis 60 Euro waren Tickets für die Konzerte offiziell erhältlich. Ganz schön happig, aber jedem Fan, der lange auf die Band warten musste,sicherlich wert. Die Frage bleibt, ob mit diesen Preisen für eine relativ unbekannte Band in Europa wirklich viele Neugierige angelockt wurden, um die Fan-Basis zu verbreitern – wohl eher nicht.

Anderseits muss man natürlich auch sehen, dass eine solche Tour sicherlich nicht billig ist. Bei geschätzten 80.000 Zuschauern wären dies geschätzte etwa 4.000.000 Euro Umsatz. Hoffentlich reichte dieses Geld, um die Tour auch wirtschaftlich rentabel sein zu lassen, mit Blick auf die Zukunft.

Die Poster der Tour
Die Dave Matthews Band pflegt ja den Luxus, bei jedem Konzert ein spezielles Konzert-Poster als hochwertigen Druck in limitierter Auflage zu verkaufen. Designed werden diese Poster seit einigen Jahren von MethaneStudios.com. Bei den meisten Konzerten dieser Tour gab es Poster in einer Auflage von 400 Stück. Sie kosteten 20 Euro, kaufte man drei, gab es öfter ein viertes umsonst dazu.

Copyright: www.methanestudios.com

Meist stellen sie einen gelungenen Bezug zur Stadt her, speziell die Poster in Berlin und Köln erweckten bei mir aber den Eindruck, dass die Designer wirklich wenig Kenntnis über Deutschland haben. Die Kuckkucks-Uhr aus dem Schwarzwald bei einem Konzert in der Hauptstadt passt wie der Grand Canyon nach New York City… würde DMB mal nach Stuttgart kommen, wär es ja noch ok… und der bajuvarische Bierhumpen in Köln ist auch gewöhnungsbedürftig gewesen.

Immerhin: Wurde 2009 noch das englische Datumsformat verwendet (MM-DD-YY), so wurde nun das europäische benutzt (DD-MM-YY). Wenn ich mir jetzt mein Parisposter 2009 angucke, könnte es am 7. Januar gewesen sein oder am 1. Juli. Uneinheitlich ist auch die Schreibweise der Städte auf den Postern. Mal einheimisch geschrieben (z.B. KÖLN), mal auf Englisch (ROME), Wien war VIENNA.

Bleibt zu wünschen, dass DMB noch öfter kommen und dann auch diese Qualität besser wird.

ProudestMonkeys.de Aktionen
ProudestMonkeys.de machte sich auf dieser Tour auch bemerkbar. Zum einen wurden Flyer verteilt, zum anderen in Köln nd Frankfurt kleine Aktionen gestartet: In Köln wurde der Anfahrtsweg der Band mit SUAD und Welcome-Postern plakatiert und SUAD Plakate wurden auch an Zuschauer verteilt. Die Idee war, die Hoffnung, den Song „Sweet Up And Down“ (SUAD, zuletzt 2007 gespielt) wiederzubeleben. SUAD wurde leider nicht gespielt, auf der Rückseite stand jedoch THANK YOU. Was als Dank gedacht war, resultierte in einer„Thank You (falletinme be mice elf agin)“ –Anspielung…immerhin! pmbeachballIn Frankfurt wurden mit Beginn von „Shake Me Like A Monkey“ 11 aufgeblasene Wasserbälle gestartet, die die Aufschrift „ProudestMonkeys.de“ trugen. Das Publikum ließ sie durch die Luft fliegen, die Band spielte „Beach Ball“ aber leider nicht. Es war wohl nicht geprobt. Ein Ball lag aber drei Songs lang auf der Bühne!

Feedback der Band
Der Band hat die Tour wohl gut gefallen und es ist anzunehmen, dass sie wieder nach Europa kommen. Die Crew äußerte sich entsprechend, so wie etwa in München:

DMBand.com Road Page Notes

Just coming off the stage after an amazing show in Munich. We played a big’ol building from 1918 that used to be a railway repair facility. The weirdest places seem to bring out the best shows. We’re having a blast out here. Looking forward to a day off in Milan before our show there on Monday. See you soon. Ciao.
The DMB Crew
Saturday, February 20 5:33 PM EST

Oder nach London:

DMBand.com Road Page Notes


We continue to rock our way across Europe. This tour has been a blast so far. We’ve been enjoying the company of the band Alberta Cross as they’ve opened the shows over here. If you haven’t had the pleasure of hearing these guys, we suggest you do. They’re a crew favorite. Last night’s show at the O2 Arena in London included the return of Sugar Will. We’ve been excited to hear that tune again. In a short while, the doors will be opening here at the Apollo Theatre in Manchester for the show this evening. See you soon…
The DMB Crew
Sunday, March 7
12:25 PM EST

Auch Stefan Lessards Tweets bei Twitter zeigten, dass er sehr angetan war, so schreib er z.B.: Happy St Patrick’s Day. Drink some beer and party good tonight! I’ll catch y’all in may for the summer tour. PS. I Miss Europe already!! 6:46 PM Mar 17th via Twitterrific (back in the USA (BM))

Last gig in Europe today, I could spend a lot more time here, I hope we come back sooner then later! I’m quite sad to be leaving. 7:32 AM Mar 15th >via Twitterrific (in Stockholm (BM))

Stefan postete bei Facebook auch viele seiner selbst aufgenommenen Bilder – ein echtes Andenken…

Auch Dave äußerte sich in Interviews positiv!

Epilog:
Hoffentlich waren sie nicht nur auf einer „City-Sightseeing-Tour mit Konzerten“, sondern wollen wirklich auch den europäischen Markt von nun an mit regelmäßigen Tourneen bearbeiten und erobern!

This was hopefully NOT DMB’s “Last Stop” in Europe…welcome back 2011!

rashwanundmarkus

Und wer weiß: Schmeckte es Rashawn im Kölner McDonald ?!

- BrettiMatthews 7.4.2010
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DMB Europa-Winter-Tour 2010 – I. Teil

April 13, 2010 in DMB in Europa, Konzertreviews von BrettiMatthews

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European TourWar es nicht vorgestern, als die Winter-Europa Tour 2010 der Dave Matthews Band angekündigt wurde? Kommt es Euch nicht auch vor, als ob die Tour erst gestern zu Ende ging? Unglaublich – so lang dieser Winter war, so schnell gingen die Wochen der einmonatigen Europa-Tour von DMB vorbei – Zeit für einen kleinen Rückblick.

Vorgeschichte:
2007 schnupperte DMB nach neun langen Jahren erstmals wieder europäische Luft: vier Konzerte und das PinkPop Festival in Holland. Auf dem Programm standen London und Dublin, dazu Brüssel und Lissabon. In Portugal gab es schon lange Internet-Petitionen an die Band, doch mal nach Portugal zu kommen (Selbst ich als Deutscher schrieb mich ein). Das Lissabon-Konzert war so sensationell, dass die Band es nicht nur als LiveTrax 10 veröffentlichte, sondern wohl auch Geschmack daran fand, den europäischen Markt zukünftig erneut zu versuchen.

2009 überquerten DMB erneut den Atlantik: Das neue Album „Big Whiskey and the Groogrux King“ wurde auf einigen Festivals (darunter Montreux) im Juni/Juli vorgestellt. Neben den Festival-Auftritten gab es komplette Shows in Brixton, Wolverhampton, Paris und erneut Amsterdam. Auch in Italien gab es erstmals einen Auftritt: in der Toskana spielte DMB in Lucca einen tolle, lange Open-Air-Show, die später im Album Europe 2009 komplett veröffentlicht wurde. Hier war die gute Fan-Arbeit von Con-Fusion (der italienischen Fan-Organisation) maßgeblich daran beteiligt. Die zweite Brixton Show wurde mit demselben Album als DVD veröffentlicht – toll!

Deutschland wurde weiterhin ausgespart. Einzig Dave und Tim spielten vor handverlesenem Publikum bei Warner (ihrer neuen Plattenfirma in Europa) in der Deutschland-Zentrale in Hamburg einen kleinen Akustik-Set.

Europa Winter-Tour 2010:
Noch vor der Veröffentlichung der US-Sommer-Tour Daten wurde eine Winter-Tour von DMB angekündigt: 18 Konzerte, davon fünf in Deutschland, erstmals eines in Österreich, drei Konzerte in Italien, je eines in Dänemark, Schweden und Irland. Dazu erneut Amsterdam, ein Konzert in Belgien und vier in Groß-Britannien.

DEUTSCHLAND: Hamburg, Berlin, München, Köln und Frankfurt
ÖSTERREICH: Wien
ITALIEN: Mailand, Rom und Padua
NIEDERLANDE: Amsterdam
BELGIEN: Antwerpen
UK: London, Manchester, Glasgow und Birmingham
IRLAND: Dublin
DÄNEMARK: Kopenhagen
SCHWEDEN: Stockholm

Die Konzerte in Skandinavien waren rasch ausverkauft gemeldet, umso erstaunlicher, dass diese zwei Konzerte im Anschluss vom Anfang der Tournee ans Ende verlegt wurden. Somit gab es einen Tour-Start in Deutschland, in Hamburg. Bis auf Amsterdam und London wurden alle Stationen 2009 nicht betourt, so dass es klar war, dass es wieder eine sehr „Big Whiskey and the Groogrux King“-lastige Promotion Tour werden würde. Immerhin ist dieses Album durch den Wechsel der Plattenfirma auxh as einzig aktuell in Läden erhältliche Album außerhalb der Imports – irgendwo also eine Art Neustart für DMB in Europa.

Die Songs
songstatistikDMB spielte 12 der 15 Songs von Big Whiskey, wie das Album in Europa erschien. Einzig „Grux“, „Dive In“ und „Write a Song“ wurden nicht gespielt. Jedes Konzert enthielt „Funny the way it is“, „Shake me like a monkey“, „Lying in the hands of God“ und „Seven“, die wohl beliebtesten vier Songs der Band oder von Dave auf dem neuen Album.
Erstaunlich, dass das Leroi gewidmete „Why I am“ fünfmal nicht gespielt wurde und auch das Daves Tochter Stella gewidmete „Alligator Pie“ lediglich dreimal gespielt wurde. Die meisten Big Whiskey Songs wurden in München gespielt (10), im Schnitt wurden sieben bis acht Songs des neuen Albums gespielt, rund die Hälfte aller Songs waren „aktuelle“ – die zu erwartende Promotion-Tour!

Von den CDs Stand Up und Everyday – im allgemeinen bei den Fans als schwächste Alben gewertetet – wurden insgesamt nur drei verschiedene Songs gespielt: neben einem „When the world ends“ in Padua insgesamt auch viermal „Everyday“, von Stand Up wurde insgesamt 12mal „You might die trying“ gespielt. Ein Song, der sich unglaublich gut entwickelt hat und ein echtes Erlebnis ist für Band und Publikum.

Für alle lang eingesessenen Fans wurden aber auch ein paar Perlen gestreut:
Big Eyed Fish“ tauchte in England wieder auf und schwamm bis Tourende. „Sugar Will“ erlebte auch ein Comeback. Nach einigen Anspielungen wurde London mit einer Voll-Version überrascht.

Wirklich einmalige Erlebnisse gab es zudem neben Padua (“When the worls ends”, “One sweet world”) auch in München („PNP/Rapunzel“), in Frankfurt („Granny“, „Loving Wings“), in Rom (“The Maker”, “Warehouse”) und in London (“Stay”).

Insgesamt wurden auch fünf verschiedene Coverversionen gespielt. All along the watchtower (Bob Dylan/ 9x) Burning down the house (Talking Heads/ 6x) Sledgehammer (Peter Gabriel/ 5x) Still Water (Daniel Lanois/ 4x, jedoch nie vollständig) The Maker (Daniel Lanois/ 1x)

Gespielte, bislang als Studio-Version unveröffentlichte Songs: Anyone seen the bridge (6x gespielt) Sister (4x gespielt) Granny ( 1x gespielt) Sugar will (2x gespielt)

Die Band zeichnete eine große Spielfreude aus. Es war immer sehr viel Intensität auf der Bühne zu spüren. „Lying in the hands of God“ hat sich zu einem langen Stück entwickelt mit tollen Solo-Einlagen seitens. Loving Wings in Frankfurt dauerte auch fast neun Minuten und hatte in der zweiten Hälfte tolle Sequenzen von Jeff und Rashawn. Two Stepp enthielt wieder phantastische Drum-Solos von Carter. Boyd geriet dabei bei manchen Konzerten etwas aus dem Blickfeld – er erschien schon einmal präsenter mit seinen Solos. Lag das an der Songauswahl oder Besetzung?

Fortsetzung – Tour-Rückblick II. Teil
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von silke-s

„Unsere CD nicht zu kaufen, ist auch Demokratie“

März 28, 2010 in DMB in Europa, Interviews von silke-s

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Teil 2

Silke: „Klar. (Die Fragen hätte ich fast vergessen. Ich glaube, wir hätten auch zwanzig Minuten mit Daves Anekdoten zubringen können.) Zur ersten Frage: Deine Lieder lassen normalerweise viel Raum für Interpretationen und einige Deiner Fans diskutieren die Texte in Band bezogenen Foren. Fühlst Du Dich oft missverstanden oder bist Du jemals richitg sauer geworden auf einen Fan, der einen Song falsch interpretiert hat?“

Dave: „Nein, ich werde nicht sauer. Ich meine, ich bin kein perfekter Poet. Ich gebe mein Bestes, aber ich bin nicht Shakespeare. Der könnte es wahrscheinlich besser auf den Punkt bringen. In der Vergangenheit hab ich meine Texte offener gestaltet, beispielsweise bei Themen wie Liebe und so weiter. Dann war ich oft im Nachhinein kritisch mit mir selbst. Ich dachte die Texte könnten vielleicht nicht konkret genug sein. Grundsätzlich versuche ich einfach ein Gefühl, eine Stimmung rüberzubringen, was dann aber bei jemand anderem natürlich ganz andere Gefühle hervorrufen kann. Was in Ordnung ist. Wenn ich eine Situation beschreibe geht es mir mehr um die Melancholie oder die Stimmung in dieser Situation. Wenn sich jetzt jemand anders meinen Song anhört und aufgrund seiner eigenen Erfahrung andere Gefühle dabei empfindet ist das nicht falsch. In dem Sinne gibt es keine “falsche” Interpretation. Auf der neuen Platte habe ich versucht, mich klarer auszudrücken und es geht daher oft um den Kampf “Kopf gegen Gefühl”, und das ist auch das, was ich wollte. Aber wie gesagt, ich bin nicht Shakespeare.“

Silke: „Aber genau wie Shakespeare kannst Du Dich auch nicht wirklich verteidigen in dem Sinne. Es ist ja nicht möglich, dem Zuhörer direkt zu antworten oder jedes Forum im Netz zu überprüfen, um etwas klarzustellen.“

Dave: „Das habe ich einmal sogar getan. Es gab da einen, der “Last Stop” missinterpretiert hat. Für die meisten ist der Song ein klares Anti-Kriegs-Bekenntnis. Dieser Kerl aber nannte den Song anti-semitisch und das hat mich tatsächlich sauer gemacht. Aber wir haben das dann untereinander geklärt und alles war okay. Das war das einzige Mal, dass ich das Gefühl hatte, etwas klarstellen zu müssen. Aber die meisten meiner Songs sind sowieso nur “Gobbeldy Goop” (dt. “Blubberdi-Blubb” o.ä.)…

Silke, Dave und CarolineSilke: „Wie würde man das buchstabieren, gobbeldy…?“

Dave (lacht): „Vergiss es, schreib einfach “Bullshit”. (Dave schaut auf meinen Zettel, ich notiere: “BS”) Ja, genau das.“ (Heiteres Lachen bei allen Anwesenden. Ich weiß bis heute nicht, wie man das, was er sagte, wirklich schreibt.)

Silke: „Meine zweite Frage lautet: DMB unterstützen nicht nur viele soziale oder “grüne” Projekte, ihr seid auch politisch engagiert. Während politische und soziale Anstrengungen von Bands hier in Deutschland größtenteils auf Akzeptanz stoßen, verfolge ich viele amerikanische Blogger, die sich über “zu viele Statements” beschweren. (Dave beugt sich zu mir um auf meine Notizen zu schauen und ich sehe die Notwendigkeit klarzustellen, dass die folgenden Zitate nicht von mir stammen. “That’s what I found online” sage ich und lese nervös weiter, mit dem Finger auf meinem Spickzettel) Sie fragen “Warum hält Dave nicht die Klappe und macht einfach nur Musik?” Glaubst Du nicht, je mehr Projekte ihr unterstützt umso höher ist das Risiko, Fans, die Eure Meinung nicht teilen, zu verschrecken?“

Dave: „Ich kümmere mich nicht darum, ob ich Fans verschrecke. Wenn ich ein Statement mache bin ich davon überzeugt, dass es richtig ist – zumindest in diesem Moment. Ich schaue eventuell nach einer Zeit zurück auf verschiedene Aussagen und finde dass das Ziel, was ich unterstützt habe, nicht vollkommen erreicht wurde, aber das macht es ja nicht zu einer falschen Entscheidung. Zum Beispiel hat Obama noch nicht alles was ich gehofft hatte erreicht. Aber ich bin immernoch davon überzeugt, dass er seinen Job besser macht als Bush es getan hat…“

Silke: „…oder McCain es gekonnt hätte?“

Dave: „Genau. Also hat sich meine Meinung nicht komplett geändert und ich bereue auch keine meiner Statements oder die Entscheidung, Obama oder bestimmte Projekte zu unterstützen. Weil in dem Moment, in dem ich diese getroffen habe, waren sie in meinen Augen richtig. Im Gegensatz zu anderen Ländern, in denen sich die Demokratie anders entwicklet hat, verwechseln die Leute in den USA manchmal Kapitalismus mit Demokratie. Manche schreiben sich Demokratie auf ihre Fahnen aber das, wofür sie stehen, beschreibt Kapitalismus wesentlich eher als Demokratie. Sie sind sich dessen wohl nicht bewusst, weil das ein generelles Problem in den Staaten ist. In diesem System geht es eben mehr um Kapitalismus als um Demokratie. Wenn ein Fan jetzt aber entscheidet, dass er mit meiner Meinung nichts anfangen kann und deshalb meine Musik nicht kaufen möchte, dann ist das auch eine Art, von seinem demokratischen Recht Gebrauch zu machen. Er unterstützt uns dann halt nicht mit dem Kauf einer CD. Er wird unsere Musik vielleicht trotzdem mögen und sie sich deshalb vielleicht woanders klauen, aber dafür werde ICH ihn bestimmt nicht verfolgen…nee, sowas würde ich nicht machen.“

Dave lächelt so verschmitzt, dass keine unangenehme Pause entsteht.

Silke: „Es soll verrückte Leute geben, die ihre Kinder nach ihrem Lieblingsstar nennen. Und manche Stars werden über die Jahre selbst zu Verrückten. Wenn ich Dich auf der Bühne Faxen machen sehe, frage ich mich manchmal, wie hoch wohl die Chancen stehen, dass mein Sohn „Dave“ (Dave reißt die Augen auf, schaut amüsiert) -der nach Dir benannt wurde- sich irgendwann für seine Namens-Geschichte schämen wird?“

Seth lacht und schüttelt bei dem Wort „schämen“ so ungläubig den Kopf, als ob sich nie zuvor jemand getraut hätte, den großen Dave Matthews so etwas zu fragen.

Dave: „Tja, wie soll ich sagen… wenn ich’s versaue, wäre das nicht dann das Problem der verrückten Mutter? (Dave schaut mich herausfordernd an, ich versuche, einen betroffenen Gesichtsausdruck zu machen, was mir aber nicht gelingt weil alle lachen.) Jetzt mal im Ernst: wenn er die Story mal nicht mehr erzählen möchte, könnte sie es ja auf einen anderen „David“ abwälzen, zum Beispiel „King David“ oder irgendeinen anderen bekannten Star wie… weiß nicht…nenn einen…“

Silke: „David Bowie?“

Dave: „Ja, der geht.“ (lacht)

Kai fragt auf deutsch, ob mein David einen Zweitnamen hat und ich erkläre der Runde -wieder auf englisch-, dass ich in Erwägung gezogen habe, „Matthew“ als Zweitnamen zu nehmen, mir das aber dann doch „zu riskant“ war. Dabei gebe ich Dave den herausfordernden Blick von vorhin zurück. Der ist immernoch sehr amüsiert.

Dave: „Selbst wenn sein Name David Matthews wäre, ist das immernoch ein verbreiteter Name. Ich wette es gibt 100 Dave Matthews allein in New York, die füllen wahrscheinlich eine ganze Seite im Telefonbuch. Ich wäre an Deiner Stelle also nicht beunruhigt.“

Silke: „In der nächsten Frage geht es auch um Familie. Viele Fans fragen sich ja, wieviel Einfluss jeder einzelne von Euch auf die Auswahl der Setlisten während der Tour hat. Ich als Mutter frage mich oft, wieviel Einfluss Eure Familien auf den Tourplan haben? Versucht Ihr überhaupt, um wichtige Geburtstage oder Hochzeitstage herum zu planen oder ist das gar nicht möglich?“

Dave: „Natürlich ist das wichtig. Wir versuchen so gut wie möglich unsere Familien einzubinden und sie bei uns zu haben. Das ist mir sehr wichtig und gewinnt sogar mehr und mehr an Bedeutung, je älter die Familienmitglieder werden.“

Während seiner Antwort schaut er meiner Schwester unuterbrochen in die Augen, wartet auf bestätigendes Nicken. Er wirkt auf uns plötzlich sehr aufgewühlt und nachdenklich.

Dave: „Das ist wirklich gerade im Moment eines der Hauptthemen, mit denen ich mich beschäftige, dass ich damit zurecht kommen muss, so weit von meiner Familie entfernt zu sein. Das müssen wir alle. Hier in Europa sind wir alle sehr weit weg von ihnen während unsere Familien uns in den Staaten oft auf den Touren begleiten können, weil dort (während der Sommertournee) keine Schule stattfindet. Auf dieser Tournee jedoch müssen wir damit klarkommen, sie einen Monat lang nicht zu sehen und es fällt uns allen sehr schwer, sie nicht dabei zu haben. Ich vermisse meine Kinder wirklich sehr, (zu mir:) wie Du Dir sicher vorstellen kannst. Mit ruhig, trauriger Stimme wiederholt er zur Bestärkung: Ich vermisse meine Kinder und meine Frau sehr. Dies ist ein sehr emotionales Thema für mich, besonders 20 Minuten bevor ich auf die Bühne gehe, wo es am wichtigsten sein sollte, dass die Leute mit uns eine gute Zeit haben.“

Dave gibt AutogrammEin Tourbetreuer kommt herein und gibt uns „noch zwei Minuten“. Wir stehen vor der Entscheidung, noch schnell die fünfte Frage zu stellen oder uns gemütlich zu verabschieden. Uns scheint es in dem Moment wichtiger, nach der letzten emotionalen Frage einen positiven Abschluss für das Meet & Greet zu finden. So schlage ich Dave vor, die 5. Frage fallen zu lassen und stattdessen noch die Poster, Hoodies und was wir sonst noch unseren Freunden aus dem Fanclub versprochen haben, zu signieren. Er scheint erleichtert und fragt routiniert, für wen die einzelnen Sachen sind. Obwohl sich bei den Betreuern allgemeine Hektik breit macht, lässt sich Dave Zeit und schlägt vor, wenigstens die Poster an die anderen Bandmitglieder weiterzugeben. Da diese sich aber alle bereits auf den Auftritt vorbereiten, wird davon abgesehen, was Dave uns gegenüber tatsächlich bedauert. Es ist schade, dass wir die restlichen DMB-Musiker tatsächlich nicht treffen dürfen.

Wenigstens der High-Hat vom Schlagzeug meines Kumpels Basti sollte von Carter signiert werden und Kai verspricht, ihn noch vor Konzertbeginn aufzutreiben. Alle helfen, die Sachen in unseren drei Taschen zu verstauen, damit wir uns noch herzlich von Dave verabschieden können. Der tritt schon nervös von einem Fußauf den anderen und fragt den „Zeitansager“, ob er „ schon Reaktionen eingefangen hat“. „Von wem?“ Dave: „Na vom Publikum, wie sind die Reaktionen bisher?“ Tatsächlich scheint er etwas Lampenfieber zu haben, was ihn uns noch sympathischer macht. Noch ein paar Küsschen rechts und links, da drückt uns Dave nochmal richtig fest und betont lange, bedankt sich für das nette Gespräch und die guten Fragen.

Distanz? Starallüren? Aufgesetzte Lockerheit? Bei Dave Matthews findet man die zumindest nicht. Für uns war er ein „Star zum anfassen“, ein Mensch mit Ecken und Kanten, der seinen plötzlichen emotionalen Wechseln freien Lauf lässt. Genau wie auf der Bühne ging auch im Faninterview im Minutentakt Lachen in Traurigkeit über, lockere Scherze in Sarkasmus. Dave scheint nie darum bemüht, einen besonderen Eindruck zu hinterlassen. Er ist wie er ist: nicht ohne Selbstzweifel, aber mit einem betont gelassenen Selbstverständnis. Auf der Bühne erscheint er uns später wie ein guter Freund, dessen emotionale Bandbreite man im Zeitraffer von 20 Minuten erleben durfte.

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„Dave Matthews – ein Star auf Augenhöhe“

Ein Interview von Markus Hanneken und Frank Helleken in Hamburg
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von silke-s

„Ich bin kein perfekter Poet“

März 28, 2010 in DMB in Europa, Interviews von silke-s

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Zwanzig Minuten können verdammt lang sein: wenn man auf den Bus wartet, in der Endlosschleife seines Telefonanbieters hängt oder im Zahnarztstuhl sitzt. Zwanzig Minuten können aber auch viel zu schnell vergehen, wenn man mit Dave Matthews auf dem Sofa sitzt und plaudert.

KÖLN, 28.02.2010

Jetzt stehen wir hier, meine Schwester Caroline und ich, an der hinteren Bar des Palladiums in Köln, und treten nervös von einem Fuß auf den anderen. Statt wie zunächst geplant, die ersten in der Schlange und somit die ersten an der Bühne zu sein, wenn das Dave Matthews Band Konzert losgeht. Anders als in Amsterdam im vorherigen Jahr konnten wir die Laufschuhe diesmal zu Hause lassen. Hier hinten an der Bar werden wir gleich abgeholt, von Kai, einem Mitarbeiter von Warner Music. Fünf spontane Fragen auf dem sogenannten „Edelprofil“ der DMB (bei der Online-Community StudiVZ) haben mir vor einigen Tagen den Gewinn eines „Meet & Greet“ beschert. Seither habe ich kaum geschlafen, den ganzen Tag hab ich nichts essen können.

Wir und der Proudest MonkeyBepackt mit drei Taschen Merchandising von und für andere Fans (und uns selbst), einem aufblasbaren Affen (Carolines „Proudest Monkey“) und Mitbringseln für die Bandmitglieder, folgen wir besagtem Kai in den Backstage-Bereich. Von der das Palladium-Parkett umlaufenden Galerie aus beobachten wir Dave, wie er die Vorgruppe „Alberta Cross“ ankündigt. Auf einmal ist es uns bewusst: wir werden die letzten sein, die vor dem Konzert mit Dave sprechen dürfen. Hektik bricht aus. Seth (eine Art „Personal Assistant“ der Band), Kai und ein wichtiger Mensch mit Knopf im Ohr winken uns in einen schmalen Gang, vor dem wir noch nicht einmal die Chance bekommen, die vorbeispazierenden Rashawn und Jeff zu begrüßen. „Ein Treffen mit Deiner Lieblingsband“ sollte dem „größten DMB-Fan Deutschlands“ laut StudiVZ winken, da würden die beiden doch mit hinzukommen – oder etwa nicht?

Während meine Schwester sich gemütlich mit dem Rücken an die Wand lehnt und ein paar Worte mit Kai wechselt, sehe ich aus dem Augenwinkel einen fröhlich lachenden Mann mit Wollweste um die Ecke biegen. Mit wippendem Gang steuert er, von Caroline noch unbemerkt, auf uns zu. „Da ist Dave!“ stoße ich sie an und schon steht er grinsend neben uns. „Hi! Let’s go inside…?“ Gemeinsam mit der Gefolgschaft betreten wir einen kleinen Raum mit genauso kleinen Sitzgelegenheiten: einem 2er-Sofa, zwei Stühlen, Dave und Silkeeinem kleinen Tisch voller Kram und einem Regal mit Sprudel. Meine Knie schlockern, „endlich setzen“ denke ich. Spontan platziere ich mich neben Dave auf dem kleinen Zweisitzer und hätte dabei fast die beiden Akustik-Gitarren übersehen, die darauf stehen. Schnell stellt er sie für mich zur Seite, noch bin ich selbst ein Nervenbündel. „Erst einmal begrüßen“ schlägt Caroline vor und tatsächlich: Händeschütteln und Küsschen hätte ich vor lauter Aufregung fast vergessen. Dave entschuldigt sich für seine Bartstoppeln.

Dave: „Entschuldigt, dass ich heute so piekse. Ihr seht alle so gut aus und ich bin nicht mal rasiert!“

Silke: „Dafür gibt es ja Photoshop!“

Dave: „Photoshop? Aha.“

Silke: „Ja, ich kann Dich mit Photoshop rasieren.“

Dave: „Du willst mich auf Photoshop rasieren? Das hört sich aber funky an…“

Dave lacht, von Berührungsängsten mit Fans keine Spur. Er fragt uns nach unseren Namen und erkundigt sich, was es mit dem Affen auf sich hat. „That’s my proudest monkey“ sagt meine Schwester. Er nimmt ihn und schaut ihn sich genau an (später wird er ihn noch signieren). „That’s very cool.“

Als wir ihm als Gewinner eines „Meet & Greet“ vorgestellt werden, erfährt Dave zum ersten Mal, dass wir 5 Fragen vorbereitet haben. Vorauswahl, Kontrolle der Fragen: Fehlanzeige! Das Sicherheitspersonal wird aus dem Raum entlassen, übrig bleiben nur Seth, Kai, Dave und zwei Mädels, von denen die Aufregung merklich abfällt. Also überreichen wir erstmal das Gastgeschenk: 7 Flaschen Wein der Marke „Kröver Nacktarsch“ (Traditionsmoselwein aus unserer Region) versetzen Dave in Staunen. Beim Anblick des Etiketts, auf dem ein Winzer seinem kleinen Sohn den nackten Hintern versohlt, fragt er verwundert: „Bedeutet das etwa, dass betrunkene Deutsche ihre Kinder schlagen dürfen? Freaky!“ „Nein, nein, nur wenn sie ungezogen waren und heimlich Wein aus dem Fass trinken“ erkläre ich. Das gefällt ihm und er überrascht uns mit einer Anekdote:

Naked Ass Wine„Naja, anfangs dachte ich schon, alle Deutschen wären etwas freaky!“ Wir wundern uns und er erklärt. „Vor Jahren hab ich zum ersten Mal wirklich die Gelegenheit gehabt, eine Deutsche kennenzulernen. Weiß gar nicht mehr, wann und wo genau das war. Sie hieß Nina… Hagen?“ Wir drei Deutschen lachen und wiegeln ab „Nina Hagen ist schon sehr speziell, so sind nicht alle Deutschen.“ Das Eis ist endgültig gebrochen, wir sind alle am lachen. „Ich fand sie nett!“ sagt Dave schnell. „Sie hat mir erklärt, dass Deutsche ‘langsam warm werden’…“ (er macht dabei eine 1A-Nina-Hagen-Schnute, versucht ihre rauchige Stimme zu imitieren) „aber dann werden sie richtig funky!“ Spätestens jetzt hätten wir Nina erkannt, auch wenn Dave sich selbst nicht mehr an den Namen seiner „ersten Deutschen“ erinnert hätte. An ihm ist ein Profi-Schauspieler verloren gegangen. „Lebt die noch?“ fragt er besorgt. „Warum soll sie nicht mehr leben?“ fragt Kai. „Naja, es sterben dauernd Leute, hätte ja sein können.“ Meine Schwester winkt schnell ab „Sie dated glaub ich Männer, die zwanzig Jahre jünger sind als sie selbst. Ich glaub der geht es gut.“

Dave: „Gut gut, dann bin ich beruhigt. Sollen wir mit den Fragen anfangen?“


Wenn ihr wissen wollt, was Dave über seine Familie, Obama und David Bowie gesagt hat – klickt hier!

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von Sergey

Konzert-Mittschnitte

März 19, 2010 in DMB in Europa von Sergey

Die Konzertmitschnitte (aktualisiert)

Wie schon erwähnt, bedarf jeder Konzertmitschnitt etwas an Bearbeitung, damit dieser sich auch gut anhört. Das liegt daran, dass die Beschallung und die Mischung an die Hallen-Akustik angepasst ist, nicht aber an die Stereoanlage oder den Kopfhörer.

Ich habe mir als Ziel gesetzt die bestmöglichen Aufnahmen der Community zu liefern; nicht einfach der erste zu sein, der sein Tape veröffentlicht. Daher brauche ich etwas Zeit, um die Aufnahmen fertigzustellen — Ich gehe meistens von einem Tag pro Aufnahme aus, es kann aber auch deutlich länger dauern, denn manche Aufnahmen sind besonders kritisch. Da ich mich auch um zahlreiche andere Sachen außer Aufnehmen wie Arbeit, Diplomarbeit, diese Webseite und auch gelegentlich mein privates Leben kümmern musste, konnte ich mich bis jetzt nicht mit den Aufnahmen beschäftigen. Ich werde es allerdings versuchen, bis Ostern die Aufnahmen zur Verfügung zu stellen. Ich bitte daher noch um ein wenig Geduld.

Ihr könnt übrigens dieses Thema im ProudestMonkeys.org Forum abonnieren ( Oben rechts “Thread tools” -> “subscribe thread”) und bekommt automatisch eine E-Mail, wenn ich die Mitschnitte veröffentliche.

Einen Hinweis an alle Benutzer, die hier registriert sind, aber noch nicht im PM.Org-Forum: unser Social Plugin für die Seite hat sich zum Teil als nicht befriedigend erwiesen, daher versuche ich, die Benutzer-Konten aus dem PM.org-Forum und dieser Seite zu verbinden, um die Anmeldung so einfach wie möglich zu halten

Auch das Forum wird bald kommen. Daher falls Ihr schon hier angemeldet seid, bitte ich auch hier um ein wenig Geduld. Ich werde eine Meldung auf der Seite schreiben oder mich per E-Mail bei allen melden. Vielen Dank für das Verständnis! :)

Ich denke Ihr werdet viel Spaß mit den Aufnahmen haben!
Vielen Dank und bis bald!